Soziales Engagement der Jugend gefördert

Die Preisträger des Jugendsozialpreises 2015/16
Die Preisträger des Jugendsozialpreises 2015/16

„Planen Sie einen Schritt weiter. Denken Sie sich neue Ideen für soziales Engagement aus, die wir unterstützen können. Sie finden im Lions Club einen verlässlichen Partner“, sagte Manfred Pape, der sich als Activitybeauftragter des Clubs um Förderprojekte und Spenden kümmert, anlässlich der Verleihung des Jugendsozialpreises 2016 im „Hotel zur Post“ am Donnerstagabend.

Die stolze Summe von 21 800 Euro, die aus dem Verkaufserlös der 5500 Adventskalender 2015 stammt, wurde zum vierten Mal an Organisationen und Jugendliche verteilt, die sich in Freizeit oder Schule für die Gesellschaft engagieren. Durch die Spende soll dieses Engagement öffentlich gemacht und finanziell gestärkt werden. Mit der Auszeichnung sollen noch mehr Jugendliche motiviert werden, sich für soziale Belange einzusetzen.

Zwölf Gruppen, erstmals auch aus Senden und Olfen, hatten sich beworben und Anträge eingereicht, von denen neun mit Geld und Urkunde ausgezeichnet wurden. Doch auch die drei anderen Gruppierungen erhielten außerhalb des Jugendsozialpreises eine Spende.

Eva Schemmelmann und Bettina Langenfeld vom ökumenischen Jugendtreff Senden stellten ihr Projekt „Jetzt kommen wir“ kurz vor. Dabei betreuen Sendener Jugendliche beider Konfessionen Flüchtlingskinder, kochen mit ihnen gemeinsam oder gehen zusammen einkaufen.

Elias Schulze Kalthoff von der Jungkolpinggruppe Seppenrade informierte über die Ferienfreizeit und anderen Aktivitäten seiner Gruppe. Die Spende soll in ein neues Zelt investiert werden.

Preisträger des Jugendsozialpreises 2016 sind: Kolpingjugend Seppenrade (1000 Euro), Stadtranderholung Lüdinghausen (500 Euro), Ökumenischer Jugendtreff Senden (500 Euro), Messdiener St. Ludger (die 500 Euro wurden bereits für Heizkosten im Osterlager ausgegeben), Jugend Fortuna Seppenrade (500 Euro), KJG St. Ludger (500 Euro), Jugendfeuerwehr (500 Euro), HeinzLive-Tours (500 Euro), und die Life-Band der evangelischen Kirchengemeinde, die die Preisübergabe musikalische untermalte und viel Applaus für ihren Auftritt erhielt.

Josef Kersting, Initiator des Preises, überreichte den Preisträgern die Urkunden.

Außerhalb des Jugendsozialpreises wurden weitere 17 000 Euro an das Jugendrotkreuz (500 Euro), die Wilhelmschule Olfen für ihr Buspatenprojekt (500 Euro), die Offene Jugendarbeit Ascheberg (2000 Euro), die Gemeinschaftshauptschule Lüdinghausen für eine Auschwitzfahrt (500 Euro), die Übermittagsbetreuung Ascheberg anlässlich ihres 25jährigen Bestehens (500 Euro) und der Tennisclub „Blau-Gold Lüdinghausen (500 Euro) übergeben. Weitere Gelder aus der Adventskalenderaktion gingen an den Sozialdienst katholischer Frauen SkF für das Gutscheinprojekt „Jedem Kind ein Geschenk“ (3000 Euro) und das Schülercafé „Blaupause“ für die Hausaufgabenhilfe und Übermittagsbetreuung (4500 Euro). Lions eigene pädagogische Kinder- und Jugendprogramme in Schulen und Kindergärten rund um Lüdinghausen fließen 5000 Euro zu.

Lions zu Gast bei artebene

 

Kreativität im Angebot von artebene in Lüdinghausen
Kreativität im Angebot von artebene in Lüdinghausen

Wer glaubt, Design werde geboren durch den berühmten und ersehnten Kuss der Muse, der irre und warte vergebens auf ein Ergebnis. In diesem Sinne erläuterte uns Beate Kress, Ehefrau unseres neuen LF Dr. Rüdiger Kress, den Holzweg der kreativen Arbeit bei ARTEBENE. Das Ehepaar Kress hatte uns eingeladen zum Gespräch am Arbeitsplatz in den gemeinsamen Betrieb in Lüdinghausen.
Design entsteht in der „Ideenschmiede“ in Teamarbeit von zehn Designern. Nach einem „Trendscouting“ in verschiedenen europäischen Großstädten entstehen durch den Input von Inspirationen in ein Brainstorming in einem logistisch vorgegebenen Flow die Ideen für neue Farben und Formen, aus denen dann jährlich zwei neue Kollektionen mit insgesamt 1.400 Produktneuheiten hervorgehen.
Produziert wird von verschiedenen Firmen, gelagert und versendet wird in der Lüdinghausen Verkaufszentrale, in der jährlich 368.000 Einzelauftragspositionen abgewickelt werden.
Die Firma wurde 2005 vom Ehepaar Kress von der Familie Voss übernommen und Jahr für Jahr weiter ausgebaut und agiert heute europaweit mit 110 Auslandsmitarbeitern.
Anschaulich stellte LF Dr. Rüdiger Kress die Marketingproblematik und die Marktentwicklung dar. Der Markt ist modeabhängig, die Kunden sind zu 94 v.H. weiblich und der Markt zeichnet sich eher durch Impulskäufe, denn durch Bedarfskäufe aus, was eine besonders Präsentation in Ladengeschäften erfordert, die auf diese angebotenen Artikel der Premiumklasse auch ihrerseits vorbereitet sind.
ARTEBENE zählt zu den TOP 100 der Unternehmen.
Großes Interesse gilt dem sozialen Engagement, insbesondere der Förderung der Jugend, wie dem Waldpiratencamp, der Deutschen Kinder Krebs Stiftung, der Zusammenarbeit mit Schulen, Fachhochschulen.
Es war ein interessanter Abend über das Thema Design in Verbindung mit dem Thema Schenken, über das LF Dr. Rüdiger Kress einen informativen Eingangsvortrag gab.
Wir danken dem Ehepaar Kress für diesen gelungenen Abend, der bei einem feinen Imbiss in geselliger Runde seinen Ausgang nahm.

Glück gehabt: Freundin hat Los geschenkt

2. Hauptgewinn kommt rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum
2. Hauptgewinn kommt rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum

Das nennt man Glück: Zum ersten Mal überhaupt einen Lions-Adventskalender gekauft und dann gleich einen der drei Hauptpreise gewonnen. Dieses Glück hat Mario Westrup (2.v.r.) aus Selm. Seine Freundin hat ihm dieses Glück beschert. Sie hatte den Kalender mit der Losnummer 565 gekauft und ihrem Freund geschenkt. Jetzt freuen sich beide über ein Philips 55 Zoll LED TV im Wert von 1000 Euro. Den Preis hatte Euronics XXL in Lüdinghausen für den Adventskalender gestiftet. Geschäftsführer Frank Schipper (2.v.l.) und die Vertreter des Lions Clubs Lüdinghausen, Bernd Klapheck (l.) und Manfred Pape, freuten sich mit dem 33-jährigen Gewinner, der in Lüdinghausen beim Bauunternehmen Austrup beschäftigt ist, über den Volltreffer beim Lions-Adventskalender.

Lions finanzieren “Bufdi”

Als Schiedsrichterin fungierte Lara Knierim, als sich (v.l.) Carola Hansch (Blaupause), Manfred Pape (Lions), Gerd Krämer (Lions) und Hubert Harnack (Vorsitzender) am Kicker trafen. Foto: west
Als Schiedsrichterin fungierte Lara Knierim, als sich (v.l.) Carola Hansch (Blaupause), Manfred Pape (Lions), Gerd Krämer (Lions) und Hubert Harnack (Vorsitzender) am Kicker trafen. Foto: west

„Mir gefällt es hier richtig gut“, lautet die Bilanz von Lara Knierim nach gut drei Monaten im Café Blaupause. Die junge Frau aus Olfen ist die erste weibliche „Bufdi“ in der Einrichtung. Gegenüber den Vertretern des Lüdinghauser Lions-Clubs erläuterte sie ihre ersten Erfahrungen in diesem Lebensabschnitt nach dem Abitur am Cani.

Dass sich die Lions für diesen „Job“ interessieren, verwundert nicht, denn der Club unterstützt den „Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinhausen“ – er ist Träger des Jugendcafés – seit Jahren. Auch in diesem Jahr fließen wieder rund 3500 Euro aus dem Erlös des Adventskalenders in die Jugendarbeit.

Seit nunmehr zehn Jahren wird die Stelle des „Bundesfreiwilligendienstes“ von dem Lüdinghauser Serviceclub unterstützt. „Ohne diese Unterstützung wäre die Einrichtung der Stelle nicht möglich“, stattete auch Vorsitzender Hubert Harnack Dank gegenüber den Lions ab.

Unterdessen hat sich Lara Knierim im Café Blaupause gut eingelebt. Sie kannte die Einrichtung im Hakehaus bereits aus ihrer Zeit als Cani-Schülerin. Ihr Wunsch, dort als „Bufdi“ zu arbeiten, resultierte nicht zuletzt auch aus der Tatsache, dass sie sich beruflich orientieren will. Sie wollte Erfahrungen im Sozialbereich oder in der Jugendarbeit sammeln. Und da ist sie in der Blaupause natürlich richtig. Zu ihren aktuellen Aufgaben gehört beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung oder die Vorbereitung der Öffnungszeiten. In der zweiten Hälfte ihrer Tätigkeit will sie ein besonderes Projekt starten. (Lüdinghauser Zeitung)